Über Schutzbleche, die keine sind und Geklapper

Ich habe mir ja vorgenommen, hier regelmäßig über meine Erfahrungen beim Pendeln zu schreiben. Dabei möchte ich aber nicht einfach nur Beiträge schreiben, in denen ich mich über andere Verkehrsteilnehmer aufrege. Viel lieber möchte ich über meine Erfahrungen als ‚Commuter‘ berichten. Und heute geht es um nicht funktionales Zubehör in Serie und nerviges Geklapper 🙂

Nervige Geräusche

In vorherigen Jahr habe ich ja bereits ordentlich Kilometer gemacht. Was mir dort aber schon ordentlich auf den Senkel ging, waren die nervigen Geräusche, sobald es nicht gerade topfebener Asphalt war, über den ich mich bewegt hatte. Eine Ursache, die ich recht schnell eingegrenzt hatte, waren die Gepäcktaschen – ich habe wasserdichte Taschen von Ortlieb (Backroller). Diese sind gut – robust und eben… wasserdicht 🙂 . Was nicht so gut ist, ist die Art der Befestigung am Gepäckträger. Es ist nicht spielfrei. Jede etwas größere Bodenunebenheit führte dann sehr schnell zu Schlaggeräuschen. Das mag für jemanden egal sein, der sowieso sich auf dem Rad beschallen lässt mittels Kopfhörer – ich fahre prinzipiell ohne Kopfhörer. Mich nerven daher diese Geräusche.

Die Abhilfe war allerdings sehr einfach – etwas Gewebeband unter die kritischen Stellen (Panzertape, in schwarz) gelegt, und gut ist. Eine Wohltat *g*.

Die nächste Quelle bei den Geräuschen waren meine SKS Schutzbleche. Diese liegen auf den Stützstreben auf. Bei ruhiger Fahrweise ebenso kein Problem. Wird der Untergrund dann etwas unruhiger, hat das Geklapper seinen Anfang genommen. Das ‚Blech‘ (eigentlich eine Art Plastik) klappert auf den Stützstreben.

Klapperentferner
Anti-Klapper Lösung 🙂

Die Lösung war auch ganz einfach: Drei Schrumpfschläuche aufgeschnitten, über die Stützstreben geschoben und mit Kabelbinder festgemacht. Läuft wie eine 1 🙂 . Leider hat mein Fahrradhändler mich dann ausgelacht – scheinbar hat SKS jetzt ein spezielles Teil, um das Geklapper zu verhindern – er hat mir es auch mitgegeben. Mir gefällt meine Lösung besser, da selbst gemacht *ggg*.

Unzureichende Schutzbleche

Ebenso nervig, weil die Schuhe und Hose versauend sind die Schutzbleche vor allem deswegen, weil sie zu kurz sind. Da ist mein Rad nicht alleine mit – ich habe so viele Räder mit ebenso zu kurzen Schutzblechen gesehen. Liebe Hersteller – Schutzbleche bringen nur etwas, wenn Regen und Schmutz nicht ungefiltert an den Fahrer und das Rad weitergegeben werden. So sah es bei mir nach einer kurzen (30 Kilometer) Fahrt aus, nachdem es zuvor geregnet hatte und der Boden noch feucht war:

Schmutz
Schmutz dank nicht funktionierender Schutzbleche

Der Rest hing an meinen Füßen und an meiner Hose. Obiges Bild zeigt den Motor meines Pedelecs. Zum Glück gibt es dafür eine sehr günstige Lösung – und zwar eine Schutzblechverlängerung. Es ist schade, dass man das selbst machen muss. Aber der Zubehörhandel möchte ja auch irgendwie leben 🙂 .

Schutzblechverlängerung
FAHRER Latz

Zusammenfassung der an Stelle eines Autos gefahrenen Kilometer

Gefahrene Kilometer in 2019 (an Stelle des Autos): 302,99 Kilometer
Wetter: Zwischen warm und kalt war alles dabei 🙂 April eben 🙂
Bemerkungen: Der Sattel lässt sich jetzt angenehmer fahren und beginnt erst ab ca. 40 Kilometer sich bemerkbar zu machen. Es wird 🙂

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